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Mit Hippie Mode ein Fashion-Statement setzen

27 Juni 2010 Kein Kommentar

als Ausdruck von Frieden und Harmonie

Die entstand in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts in San Francisco und war ursprünglich gewissermaßen das Symbol einer Gegenkultur, die sich bemühte, den Krieg in Vietnam zu bekämpfen und die Menschen zu mehr Toleranz zu bewegen. Unter dem Motto “Make Love, Not War!” propagierte die Flower-Power-Generation die freie Liebe und brachte dies auch durch ihre bunte und unkonventionelle zum Ausdruck. Noch heute in Erinnerung ist die vor allem wegen ihrer auffälligen Hosen mit weitem Schlag, Tuniken mit Trompetenärmeln sowie ihrer schrillen Farben und bunten Muster. Die Kleidung der Hippies sollte in erster Linie bequem sein und anders aussehen. In Kalifornien, wo die meiste Zeit sommerliche Temperaturen herrschen, waren auch lange Hippie Kleider, die bis auf den Boden reichten und weit schwangen, sehr beliebt. Kombiniert wurde die gerne mit flachen Sandalen, derben Boots oder Stoffschuhen.

– Schlaghosen, Blumen und bunte Muster

Doch nicht nur bunte und auffällig gerüschte Kleidung war damals Teil der , sondern auch der Minirock und die Jeanshose galten aufgrund ihrer extremen Körperbetonung als sehr provozierend und haben sich erst später als die allseits beliebten Kleidungsstücke etabliert, die sie heute noch sind. Extrem kurze Miniröcke waren damals ein Zeichen der Befreiung von alten Konventionen und sorgten für heftige Diskussionen. Bunte Batikshirts und Hawaiihemden gehörten ebenso zur und wurden oft sogar selbst hergestellt. Zu gerüschter und gemusterter kombinierten die Fashionistas lange Ketten und Ohrringe sowie zahlreiche Amreifen unterschiedlichster Breite. Die Pop-Band ABBA zelebrierte bei ihren Bühnenoutfits die schrillsten Kombinationen mit Elementen aus der .

modern interpretiert

in ihrer extremen Form trägt man heutzutage nur noch zum Fasching. Dabei werden dann schreiend bunte Kostüme mit Schlag und Trompetenärmeln mit Sonnenblumen verziert und auf den Karnevalsumzügen präsentiert. Doch auch in der Alltagsmode haben sich einige Elemente der gehalten: So liegen nach den Röhrenhosen jetzt wieder Jeans mit Schlag im Trend, die durch Chiffontuniken, Blümchenkleider und Batiktücher ergänzt werden. Auch Maxikleider im Hippie Stil sind im Frühjahr sehr beliebt. Die moderne besteht aus dezenteren und im Alltag tragbaren Farben und ist so aus der heutigen Mode nicht mehr wegzudenken.

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